Merken Es war ein Dienstagabend, und ich hatte kaum etwas im Kühlschrank. Nur Spaghetti, ein Stück Pecorino und Pfeffer. Meine römische Nachbarin hatte mir einmal erzählt, dass die besten Gerichte aus Verzweiflung entstehen. Sie hatte recht. Was an jenem Abend entstand, war keine Notlösung, sondern ein kleines Wunder aus drei Zutaten.
Ich erinnere mich an den Moment, als ich das Gericht zum ersten Mal für Freunde kochte. Einer von ihnen, ein selbsternannter Pasta-Kenner, wurde still, als er den ersten Bissen probierte. Er stellte seine Gabel ab und sagte nur: Das ist es. Genau so muss es sein. An diesem Abend wurde Cacio e Pepe zu meinem Trumpf, wenn Besuch kommt und ich wenig Zeit habe.
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Zutaten
- 400 g Spaghetti: Verwende gute Hartweizenpasta, sie hält die Sauce besser und gibt mehr Stärke ins Kochwasser ab, die für die Cremigkeit entscheidend ist.
- 120 g Pecorino Romano, fein gerieben: Frisch gerieben ist Pflicht, denn nur so schmilzt der Käse gleichmäßig und klumpt nicht.
- 2 TL frisch gemahlener schwarzer Pfeffer, plus extra zum Servieren: Röste ihn kurz in der Pfanne, das weckt ätherische Öle und macht ihn intensiver.
- Salz, für das Nudelwasser: Salze das Wasser großzügig, es ist die einzige Chance, die Pasta von innen zu würzen.
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Anleitung
- Pasta kochen:
- Bringe einen großen Topf mit gesalzenem Wasser zum Kochen. Gib die Spaghetti hinein und koche sie bis knapp al dente, aber reserviere unbedingt eine Tasse (240 ml) vom Nudelwasser, bevor du abgießt.
- Pfeffer rösten:
- Erhitze eine große Pfanne bei niedriger Hitze und röste den schwarzen Pfeffer für 1–2 Minuten, bis er duftet. Pass auf, dass er nicht verbrennt, sonst wird es bitter.
- Pfefferwasser vorbereiten:
- Gib etwa 120 ml des heißen Nudelwassers zum Pfeffer in die Pfanne und lass es leicht köcheln. Diese Basis wird später die Sauce tragen.
- Spaghetti einarbeiten:
- Gib die abgetropften Spaghetti in die Pfanne und schwenke sie kräftig, damit sie sich mit dem pfeffrigen Wasser verbinden. Die Bewegung ist wichtig, nicht nur rühren.
- Käse einrühren:
- Nimm die Pfanne vom Herd und streue den Pecorino nach und nach ein, während du ständig schwenkst und rührst. Füge schluckweise Nudelwasser hinzu, bis eine seidige, glänzende Sauce entsteht.
- Sofort servieren:
- Verteile die Pasta auf Teller und streue extra Pecorino und Pfeffer darüber. Cacio e Pepe wartet auf niemanden, sie muss heiß und frisch auf den Tisch.
Merken Es gibt Abende, an denen ich dieses Gericht mache und dabei an nichts anderes denke. Nur an die Pfanne, an die Bewegung, an den Moment, wenn der Käse zu schmelzen beginnt. Es ist Meditation und Genuss zugleich. Und wenn dann alle am Tisch sitzen und schweigend essen, weiß ich: Es ist wieder gelungen.
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So gelingt die perfekte Sauce
Die Sauce bei Cacio e Pepe ist eine Emulsion, keine Käsepampe. Das Geheimnis liegt im stärkehaltigen Nudelwasser, das Fett und Käse verbindet. Ich habe gelernt, die Pfanne immer wieder zu schwenken, niemals nur zu rühren. Die Bewegung bringt Luft in die Sauce und macht sie leicht. Wenn sie zu dick wird, gebe ich tropfenweise heißes Nudelwasser dazu, bis sie wieder fließt.
Häufige Fehler vermeiden
Der größte Fehler ist zu viel Hitze beim Einrühren des Käses. Ich habe einmal die Pfanne auf dem Herd gelassen und bekam statt einer Sauce krümelige Käsefäden. Seitdem nehme ich sie immer vom Feuer. Ein weiterer Anfängerfehler ist vorgeriebener Käse aus der Tüte, der enthält Trennmittel und schmilzt nie richtig. Frisch gerieben oder gar nicht.
Servieren und Variationen
Ich serviere Cacio e Pepe gern in vorgewärmten Schüsseln, damit sie nicht sofort abkühlt. Ein knackiger Blattsalat mit Zitronendressing passt perfekt dazu. Manche mögen einen Schuss Weißwein in der Pfanne, ich bleibe lieber beim Original. Für eine mildere Version kannst du die Hälfte des Pecorino durch Parmigiano Reggiano ersetzen.
- Verwende immer frisch gemahlenen Pfeffer, kein Pulver aus der Dose.
- Bereite alle Zutaten vor, bevor du anfängst, denn es geht schnell.
- Lass die Pasta nie länger als eine Minute in der Pfanne stehen, sonst saugt sie die Sauce auf.
Merken Dieses Gericht hat mir gezeigt, dass Kochen manchmal bedeutet, loszulassen und dem Moment zu vertrauen. Mach es, fühle es, und du wirst verstehen, warum Rom diese Pasta seit Generationen liebt.
Fragen & Antworten zum Rezept
- → Warum wird die Pasta-Wasser verwendet?
Die Stärke in der Pasta-Wasser hilft, den geriebenen Pecorino Romano zu emulgieren und eine cremige Sauce zu bilden, ohne Sahne oder andere Bindemittel. Dies ist das Geheimnis der authentischen Zubereitung.
- → Kann ich Parmigiano Reggiano statt Pecorino Romano verwenden?
Ja, Parmigiano Reggiano funktioniert gut als Ersatz, hat aber einen milderen Geschmack. Der traditionelle Pecorino Romano bietet intensiveres, salzigeres Aroma, das dem Gericht seinen charakteristischen Geschmack verleiht.
- → Wie vermeide ich, dass der Käse klumpt?
Arbeiten Sie schnell und rühren Sie kräftig, während Sie den Käse hinzufügen. Die Temperatur darf nicht zu hoch sein, und verwenden Sie ausreichend Pasta-Wasser, um eine glatte, cremige Konsistenz zu erreichen.
- → Sollte ich den Pfeffer vor dem Kochen mahlen?
Nein, verwenden Sie frisch gemahlenen schwarzen Pfeffer direkt vor der Zubereitung. Das Rösten des Pfeffers in der Pfanne intensiviert sein Aroma und verleiht dem Gericht die charakteristische würzige Note.
- → Wie lange dauert die Zubereitung insgesamt?
Das Gericht ist in etwa 25 Minuten fertig: 10 Minuten Vorbereitung und 15 Minuten Kochzeit. Da nur wenige Zutaten verwendet werden, ist es ein schnelles und einfaches Gericht für jeden Wochentag.
- → Welcher Wein passt zu diesem Gericht?
Ein knackiger Weißwein wie Vermentino oder Pinot Grigio harmoniert hervorragend mit der cremigen, würzigen Pasta. Die Säure und die leichten Noten ergänzen die intensiven Käse- und Pfeffer-Aromen perfekt.