Merken Es war ein windiger Novemberabend, als ich zum ersten Mal Ibérico-Schwein in die Hand nahm und sofort verstand, warum spanische Köche davon schwärmen. Das Fleisch fühlte sich anders an, seidiger irgendwie, und der Duft der Marinade aus Rosmarin und geräuchertem Paprika füllte meine kleine Küche mit einer Wärme, die ich dringend brauchte. Ich hatte keine Ahnung, dass dieses Gericht zu meinem Lieblingsessen für besondere Anlässe werden würde. Heute, Jahre später, ist es das Rezept, das ich koche, wenn ich wirklich beeindrucken will.
Als meine Schwester zum Geburtstag kam, stellte ich diesen Teller vor sie hin und sie wurde still. Das passiert selten bei ihr. Sie nahm den ersten Bissen, schloss die Augen und sagte nur: Das musst du öfter machen. Seitdem ist es unser Ritual geworden, dieses Gericht bei Familientreffen zu servieren. Die Küche riecht dann immer nach Rosmarin und gerösteten Kartoffeln, und alle versammeln sich um den Tisch, noch bevor ich fertig angerichtet habe.
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Zutaten
- Ibérico-Schweinefilet (600 g): Dieses Fleisch hat eine einzigartige Marmorierung, die es unglaublich saftig macht, achte darauf, dass es gut getrimmt ist, damit keine Sehnen stören.
- Olivenöl extra vergine (3 EL für die Marinade, 2 EL für Kartoffeln, 1 EL für Paprika): Verwende ein gutes Öl, es trägt den Geschmack und hilft beim Bräunen.
- Knoblauch (3 Zehen gehackt, 1 Zehe in Scheiben): Frischer Knoblauch macht den Unterschied, keine Sorge, er wird in der Marinade mild und süß.
- Frischer Rosmarin (2 EL gehackt): Er duftet holzig und warm, wenn du ihn hackst, pass auf, dass du nicht zu viel nimmst, sonst wird es bitter.
- Geräuchertes Paprikapulver (1 EL für Marinade, 1 TL für Kartoffeln): Pimentón ist das Geheimnis, es bringt diese spanische Rauchnote, die du nirgendwo anders findest.
- Zitrone (Abrieb und Saft von 1 Zitrone): Die Säure lockert das Fleisch auf und bringt Frische in die Marinade.
- Kleine neue Kartoffeln (700 g, geviertelt): Festkochende Sorten werden außen knusprig und innen cremig, schneide sie gleichmäßig, damit sie gleichzeitig fertig werden.
- Frischer Thymian (1 EL Blätter): Thymian und Kartoffeln sind wie alte Freunde, sie passen einfach perfekt zusammen.
- Rote Paprikaschoten (2 große, entkernt und in Streifen geschnitten): Sie werden im Ofen süß und weich, wähle feste, glänzende Schoten für das beste Ergebnis.
- Meersalz und schwarzer Pfeffer: Salz bringt alles zum Leben, Pfeffer gibt die nötige Schärfe, immer frisch mahlen.
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Zubereitung
- Fleisch marinieren:
- Vermische Olivenöl, Knoblauch, Rosmarin, Paprika, Zitronenabrieb, Zitronensaft, Salz und Pfeffer in einer Schüssel. Reibe das Schweinefilet rundherum mit der Marinade ein, decke es ab und stelle es für mindestens 8 Stunden, am besten über Nacht, in den Kühlschrank.
- Ofen vorheizen:
- Heize den Backofen auf 220 Grad Celsius vor. Ein heißer Ofen sorgt dafür, dass die Kartoffeln knusprig werden und das Fleisch eine schöne Kruste bekommt.
- Kartoffeln rösten:
- Mische die geviertelten Kartoffeln mit Olivenöl, Salz, Pfeffer, geräuchertem Paprika und Thymian in einer großen Schüssel. Verteile sie auf einem Backblech und röste sie 35 bis 40 Minuten, wende sie zur Halbzeit, bis sie goldbraun und knusprig sind.
- Paprika rösten:
- Lege die Paprikastreifen auf ein zweites Backblech, vermische sie mit Olivenöl, Knoblauchscheiben und einer Prise Salz. Röste sie 20 bis 25 Minuten, bis sie weich und leicht karamellisiert sind.
- Fleisch braten:
- Nimm das Filet aus der Marinade und tupfe es trocken. Erhitze 1 EL Olivenöl in einer ofenfesten Pfanne bei mittlerer bis hoher Hitze und brate das Filet von allen Seiten 2 bis 3 Minuten an, bis es braun ist. Schiebe die Pfanne in den Ofen und gare das Fleisch 12 bis 15 Minuten, bis die Kerntemperatur 63 Grad erreicht, dann lass es 5 Minuten ruhen.
- Anrichten:
- Schneide das Filet in Scheiben und richte es mit den Kartoffeln und Paprika auf Tellern an. Träufle bei Bedarf den Bratensaft aus der Pfanne darüber.
Merken Ich erinnere mich an den Moment, als mein Vater das erste Mal probierte und nickte, ohne etwas zu sagen. Das war sein höchstes Lob. Später sagte er, die Kartoffeln erinnerten ihn an seine Kindheit in Andalusien, obwohl er nie dort war. Essen hat diese Magie, es erzählt Geschichten, die wir nie erlebt haben, aber trotzdem kennen.
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So gelingt die perfekte Kruste
Die Kruste am Fleisch entsteht nur, wenn die Pfanne richtig heiß ist und das Filet trocken. Ich habe einmal den Fehler gemacht, es direkt aus der Marinade in die Pfanne zu legen, und es hat nur vor sich hin gekocht. Seitdem tupfe ich es immer mit Küchenpapier ab, bis keine Flüssigkeit mehr zu sehen ist. Die Pfanne sollte so heiß sein, dass ein Tropfen Wasser sofort zischt und verdampft. Dann bekommt das Fleisch diese schöne, goldbraune Oberfläche, die beim Anschneiden knackt.
Kartoffeln knusprig bekommen
Der Trick bei den Kartoffeln ist, sie nicht zu eng auf dem Blech zu verteilen. Wenn sie sich berühren, dämpfen sie und werden weich statt knusprig. Ich lasse immer genug Platz zwischen den Stücken und wende sie nach 20 Minuten einmal um. Das Paprikapulver karamellisiert leicht und gibt ihnen diese rauchige Note, die so gut zum Fleisch passt. Manchmal streue ich kurz vor Ende noch etwas frischen Thymian darüber, das duftet unglaublich.
Servieren und Kombinieren
Dieses Gericht braucht keine aufwendigen Beilagen, es trägt sich selbst. Ich serviere es manchmal mit einem einfachen grünen Salat oder einem Spritzer Zitrone über dem Fleisch. Ein guter spanischer Rotwein, am besten ein Rioja, passt perfekt dazu. Wenn du möchtest, kannst du auch frische Petersilie darüberstreuen, das bringt Farbe und Frische auf den Teller.
- Schneide das Fleisch erst kurz vor dem Servieren, damit es nicht auskühlt.
- Die Paprika kannst du auch lauwarm servieren, sie schmecken so süßer.
- Rest vom Bratensaft immer auffangen, er ist flüssiges Gold.
Merken Jedes Mal, wenn ich dieses Gericht zubereite, wird meine Küche zu einem Ort voller Wärme und Vorfreude. Probier es aus, und lass dich von den Aromen nach Spanien tragen, auch wenn du nur in deiner eigenen Küche stehst.
Fragen & Antworten zum Rezept
- → Kann ich normales Schweinefilet statt Ibérico verwenden?
Ja, Sie können normales Schweinefilet verwenden, wenn Ibérico nicht verfügbar ist. Passen Sie die Garzeit entsprechend an, da reguläres Filet möglicherweise schneller gart.
- → Wie lange muss das Fleisch marinieren?
Das Schweinefilet sollte mindestens 8 Stunden, idealerweise über Nacht, mariniert werden, damit die Aromen optimal eindringen können.
- → Welche Kerntemperatur sollte das Schweinefilet erreichen?
Das Schweinefilet sollte eine Kerntemperatur von 63°C erreichen. Lassen Sie es anschließend 5 Minuten ruhen, bevor Sie es aufschneiden.
- → Kann ich andere Gemüsesorten hinzufügen?
Selbstverständlich! Zucchini, Auberginen oder Kirschtomaten passen hervorragend und können zusammen mit den Paprika im Ofen geröstet werden.
- → Welcher Wein passt zu diesem Gericht?
Ein spanischer Rotwein wie Rioja harmoniert perfekt mit dem marinierten Schweinefilet und den gerösteten Aromen der Beilagen.
- → Wie bewahre ich Reste auf?
Reste können in einem luftdichten Behälter im Kühlschrank bis zu 3 Tage aufbewahrt werden. Das Fleisch am besten bei niedriger Temperatur im Ofen oder in der Pfanne aufwärmen.